Seehundstation Friedrichskoog 

Heuler mit Fisch

04.06.2015

Erste Heuler in der Seehundstation

 

Die Geburtenzeit der Seehunde in Schleswig-Holstein hat begonnen und die ersten Heuler wurden in die Seehundstation Friedrichskoog eingeliefert. Am 27. Mai wurde der Seehundjäger Karl-Heinz Hildebrandt nach St. Peter-Ording gerufen. Bei dem jungen Seehund handelte es sich um ein wenige Tage altes Tier. Nach einer gründlichen Begutachtung des Gesundheitszustandes durch den speziell geschulten Seehundjäger wurde der Heuler an die Mitarbeiter der Seehundstation Friedrichskoog zur Aufzucht übergeben.

Zum 30. Geburtstag der Seehundstation Friedrichskoog wurde der „Jubiläumsheuler“ nach dem langjährigen Vorsitzenden Thies Peter Claußen „Thies“ getauft. Er brachte 11,6 kg auf die Waage, machte aber in den ersten Tagen in der Quarantäne Sorgen, da er sehr geschwächt war. Nun hat sich der Gesundheitszustand soweit stabilisiert, dass er zusammen mit den kurz nach ihm eingelieferten Heulern „Bibo“, „Lio“ und „Lillifee“ aus der Quarantäne in den  Aufzuchtbereich umziehen kann. Am  Donnerstag, den 04.06.2015, werden sie der Öffentlichkeit vorgestellt und ziehen zur 9 Uhr Fütterung um.

Die Heuler-Fütterungen während der Öffnungszeiten der Seehundstation finden um 9:00h, 12:30h und 16:30h statt und können  von den Besuchern  der Station vom Seminarraum aus beobachtet werden. Mitarbeiter informieren die Gäste dabei über die Jungtiere, die Arbeit der Station und das richtige Verhalten gegenüber Seehunden im Wattenmeer. Die Hauptgeburtenzeit im Nationalpark hat gerade erst begonnen. Rücksichtsvolles Verhalten gegenüber den Tieren ist daher ausgesprochen wichtig.  

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein, die Nationalparkverwaltung und die Seehundstation Friedrichskoog bitten, in der freien Wildbahn einen großen Abstand zu den Meeressäugern einzuhalten. Beim Fund eines allein liegenden Seehundes sollte folgendes beachtet werden:

  • Seehunde nicht anfassen.
  • Hunde fernhalten und weiten Abstand einhalten.
  • Seehundjäger, Seehundstation oder Polizei benachrichtigen.

Bei einem Heulerfund entscheidet der zuständige, speziell geschulte Seehundjäger vor Ort über die weitere Vorgehensweise. Jeder Einzelfall wird sorgfältig geprüft. Die Seehundstation Friedrichskoog ist gemäß internationalem Seehundabkommen die einzig berechtigte Aufnahmestelle für Robben in Schleswig-Holstein. Nur die vom Land Schleswig-Holstein bestellten Seehundjäger sind berechtigt, die Heuler zu bergen.

 

 

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