Seehundstation Friedrichskoog 

Eisbrecher

08.06.2019

Erste Heuler in der Seehundstation

Am 14. Mai wurde „Pepe“, damals noch im langen weißen Embryonalfell, auf Hallig Hooge geborgen. Mittlerweile wiegt er 7,7 kg und frisst bereits kleine Fische.

Heute ist er zur 11-Uhr-Fütterung aus der Quarantäne in den Aufzuchtbereich umgezogen. Er wird sich das Aufzuchtbecken mit „Schnuffy“ von Hallig Langeness, „Moritz“ aus der Meldorfer Bucht, “Lara“ aus Büsum und „Klabauter“ von Amrum teilen.

Die jungen Robben sind für die Besucher aus dem Informationszentrum Seehund, vom Aussichtsturm und über eine Kamera zu sehen. Während der Fütterungen, derzeit um 11:00 und 15:30 Uhr, informieren unsere Mitarbeiter über die beiden heimischen Robbenarten, die Arbeit der Station und das richtige Verhalten gegenüber Seehunden und Kegelrobben im Wattenmeer.

„Heuler“ werden die Jungtiere genannt, die während der Säugezeit von ihrer Mutter getrennt wurden. Nach einer Trennung, zum Beispiel während der Nahrungssuche der Mutter oder durch eine vom Menschen verursachte Störung, können sich Mutter und Jungtier wieder finden. Das Heulen dient dann der Kontaktaufnahme und Wiedererkennung.

Ein respektvoller Umgang und rücksichtsvolles Verhalten beim Fund eines Seehundes ist gerade jetzt in der Hauptgeburtenzeit ausgesprochen wichtig. Wenn Ihr eine Robbe findet, beachtet bitte folgende Verhaltensregeln:
1. Seehunde nicht anfassen. 
2. Hunde fernhalten und weiten Abstand einhalten.
3. Seehundjäger, Seehundstation oder Polizei benachrichtigen.

 

 

 

 

 

 

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