Seehundstation Friedrichskoog e. V.

Ausgewidlert

25.07.2013

Kronprinz überholt Politiker - Erste Jungtiere werden ausgewildert

Nach der nur rund sechswöchigen Aufzucht in der Seehundstation Friedrichskoog kann „Haakon“, der am 14.06. vom St. Peteraner Seehundjäger Günter Jensen an die Station übergeben wurde, mit dem stolzen Gewicht von 31,1 kg wieder in die Freiheit entlassen werden. Damit hat  der nach dem norwegischen Kronprinzen benannte junge Seehund die vor ihm eingelieferten und nach Politikern benannten Heuler gewichtsmäßig locker hinter sich gelassen.

 „Cem Ö.“, der bereits am 02.06. von Pellworm in die Station kam, ist der einzige Politiker, der mit  27,2 kg bereits sein Auswilderungsgewicht erreicht hat.  Durch die nochmals verbesserten Aufzuchtbedingungen in der Seehundstation konnte die Aufenthaltsdauer weiter verkürzt werden, so dass viele ehemalige Heuler die Station nach weniger als  zwei Monaten werden verlassen können. Neben „Haakon“ und „Cem“ sind auch „Kirsten“, „Rilana“ und „Bina“ am Donnerstag, den 25.07.2013, ausgewildert worden. Mit dem kleinen Boot von Axel Rohwedder ging es hinaus ins Wattenmeer, um die jungen Seehunde im Bereich des Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer über Bord zu setzen. Alle Jungtiere sind mit einer Flossenmarke sowie einem Transponder markiert und haben zur leichteren Wiedersichtung in den ersten Wochen nach der Auswilderung eine weiße Farbmarkierung auf dem Kopf, um sie von den anderen Jungtieren auf der Sandbank unterscheiden zu können.

Insgesamt wurden im Sommer 2013 bisher 170 Tiere zur Aufzucht in der Station aufgenommen – ein neuer Rekord, der bei der Bestandsentwicklung und der Geburtenrate der letzten Jahre zu erwarten war.

Die meisten der dieses Jahr geborenen Seehunde wurden bereits von den Muttertieren entwöhnt. Die Hauptgeburtenzeit liegt im Juni, die Tiere werden anschließen vier bis sechs Wochen gesäugt.  Diese entwöhnten Jungtiere sind allein überlebensfähig und lernen nun, selbständig Fisch zu fangen. Bei der Sichtung eines solchen Jungtieres gilt:

 

  • Bitte auf keinen Fall anfassen und umgehend den zuständigen Seehundjäger benachrichtigen.
  • Um Störungen der Seehunde zu vermeiden, sollte ein Abstand von mehreren hundert Metern zu den Wildtieren eingehalten werden.
  • Der Seehundjäger entscheidet vor Ort, ob das Tier der Hilfe bedarf und in die Seehundstation gebracht werden muss.

 

                           

 

     
   
       

12.11.2013

Zur Zeit befinden sich vier Jungtiere im Aufzuchtbereich

 

Der gesamte Aufzuchtbereich ist vom Informationszentrum, über die Kameras und vom 17 m hohen Aussichtsturm von den Gästen der Seehundstation einsehbar. Die Fütterungen können von den Besuchern vom Seminarraum aus beobachtet werden. Mitarbeiter der Station informieren die Gäste dabei über die Jungtiere, die Arbeit der Station und das richtige Verhalten gegenüber Seehunden. Rücksichtsvolles Verhalten gegenüber den Tieren ist gerade jetzt in der Hauptgeburtenzeit ausgesprochen wichtig. 

 Odin und Thor bei der Fütterung, Planschen und Schwimmen

 

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein und die Seehundstation Friedrichskoog bitten daher, in der freien Wildbahn einen großen Abstand zu den Tieren einzuhalten. Beim Fund eines allein liegenden Seehundes sollte bitte folgendes beachtet werden:

1.       Seehunde nicht anfassen.

2.       Hunde fernhalten und weiten Abstand einhalten.

3.       Seehundjäger, Seehundstation oder Polizei benachrichtigen.

 

Bei einem Heulerfund entscheidet der zuständige speziell geschulte Seehundjäger vor Ort über die weitere Vorgehensweise. Jeder Einzelfall wird sorgfältig geprüft. Die Seehundstation Friedrichskoog ist gemäß internationalem Seehundabkommen die einzig berechtigte Aufnahmestelle für Heuler in Schleswig-Holstein. Nur die Seehundjäger sind berechtigt, die Heuler einzuliefern!

 

 

10.12.2013

Kegerobbenheuler in der Seehundstation

 

Nach Orkan „Xaver“ letzte Woche wurden die ersten sieben Kegelrobben-Heuler in die Seehundstation eingeliefert.  Das erste Jungtier wurde am 06.12.2013 auf Pellworm gefunden und trägt den Namen „Fridolin“. Weitere sechs Kegelrobben folgten von Helgoland und Föhr. Nachdem sich der Gesundheitszustand der Tiere stabilisiert hat, sind drei Kegelrobben aus der Quarantäne in den Aufzuchtbereich umgezogen.

Der gesamte Aufzuchtbereich ist vom Informationszentrum, über die Kameras und vom 17 m hohen Aussichtsturm von den Gästen der Seehundstation einsehbar. Die Fütterungen können von den Besuchern vom Seminarraum aus beobachtet werden. Mitarbeiter der Station informieren die Gäste dabei über die Jungtiere, die Arbeit der Station und das richtige Verhalten gegenüber Kegelrobben. Rücksichtsvolles Verhalten gegenüber den Tieren ist gerade jetzt in der Hauptgeburtenzeit  ausgesprochen wichtig.  

Wenn Sie am Strand eine junge Kegelrobbe finden, beachten Sie bitte folgende Verhaltensregeln:

  • Bitte auf keinen Fall anfassen!
  • Um Störungen der Jungtiere zu vermeiden, sollte ein Abstand von mehreren hundert Metern eingehalten werden (Mindestabstand auf Helgoland: 30 m)
  • Hunde unbedingt angeleinen
  • Bitte umgehend den zuständigen Seehundjäger, die Polizei , die Seehundstation oder die Naturschutzverbände (die Schutzstation Wattenmeer, den Öömrang Ferian oder den Verein Jordsand) benachrichtigen.

Bei einem Heulerfund entscheidet der zuständige speziell geschulte Seehundjäger vor Ort über die weitere Vorgehensweise. Sowohl auf Helgoland als auch auf Amrum und Föhr kümmern sich die ortsansässigen Naturschutzverbände  um die Kegelrobbenjungtiere und unterstützen die Seehundjäger bei Ihrer Arbeit. Es können z.B. flexible Ruhezonen für die Jungtiere eingerichtet werden und die Verbände informieren Strandspaziergänger  und helfen, Störungen der Jungtiere zu vermeiden.

Beim Fund eines Kegelrobbenjungtieres auf Föhr und Amrum können Sie sich direkt an den Seehundjäger bzw. die Naturschutzverbände wenden:

  • Helgoland      Seehundjäger siehe aktueller Aushang am Fähranleger

       04725 – 7787 (Verein Jordsand)

  • Amrum           04682-1635 (Öömrang Ferian i.f.)

       04682-2718 (Schutzstation Wattenmeer)

  • Föhr               04681-1313 (Schutzstation Wattenmeer)

Die Seehundstation Friedrichskoog ist gemäß internationalem Seehundabkommen die einzig berechtigte Aufnahmestelle für Heuler in Schleswig-Holstein. Nur die Seehundjäger sind berechtigt, die Heuler einzuliefern!

 

 

01.02.2014

Erfolgreiche Aufzucht der ersten "Sturmopfer"

 

Auch auf Grund der schlechten Witterungsbedingungen und heftigen Stürme im Dezember wurden diese Saison bisher 18 Kegelrobben-Heuler in die Seehundstation eingeliefert. Besonders auf Helgoland hatte Orkan „Xaver“ verheerende Auswirkungen für die Kegelrobben. Der Nordstrand der Düne – ein wichtiger und stark genutzter Aufzuchtort – wurde von den Sturmfluten nahezu komplett überspült und 47 Kegelrobbenjungtiere nach dem Sturm vermisst. Sieben junge Kegelrobben wurden der Seehundstation übergeben, da die Muttertiere nicht zurückkehrten.

Als erstes Kegelrobbenjungtier der Wurfsaison 2013/2014 wurde „Fridolin“ am 07.12.2013 in die Seehundstation gebracht. Er trug noch das für junge Kegelrobben in den ersten Lebenswochen typische lange weiße Lanugofell, als er geschwächt und unterernährt auf Pellworm geborgen und in die Obhut der Seehundstation Friedrichskoog übergeben wurde. Am Tag darauf folgten „Rolf“ und „Biggi“ von Helgoland und eben auch „Xaver“ von der Insel Föhr. Sie hatten den Kontakt zur Mutter dauerhaft verloren. Dies ist bei jungen Kegelrobben selten der Fall. Kegelrobbenmütter halten sich oft auch längere Zeit nicht bei ihrem Jungtier auf, kehren dann aber zum Säugen zurück. Wenn die höher gelegenen Wurfplätze im Wattenmeer überspült werden, kommen die Mütter und Jungtiere oft auch an Strände der Inseln, z.B. Sylt, Föhr und Amrum. Die ortsansässigen Naturschutzverbände kümmern sich um die Kegelrobbenjungtiere und unterstützen die Seehundjäger bei Ihrer Arbeit. So wurden auch nach Orkan „Xaver“ flexible Ruhezonen für die Jungtiere eingerichtet werden und die Verbände informierten Strandspaziergänger und halfen, Störungen der Jungtiere zu vermeiden.Die Heuler, die von ihrem Muttertier dauerhaft getrennt wurden und allein noch nicht überlebensfähig waren, wurden von den zuständigen Seehundjägern an die Seehundstation zur Aufzucht übergeben.

Kegelrobbenjungtier „Xaver“, benannt nach dem Orkan, hat als erster das notwendige Auswilderungsgewicht erreicht und konnte am 15.01.2014 ausgewildert werden.

Beim Fund einer jungen Kegelrobbe gilt ebenso wie bei Seehunden:

  1. Kegelrobben nicht anfassen
  2. Weiten Abstand einhalten und Hunde fernhalten
  3. Seehundjäger, Seehundstation oder Polizei benachrichtigen

Der zuständige Seehundjäger sorgt gemeinsam mit den Mitarbeitern der gebietsbetreuenden Naturschutzverbände für die Einrichtung einer flexiblen Ruhezone und entscheidet über die weitere Vorgehensweise. Nur der staatlich bestellte Seehundjäger ist berechtigt, die Tiere zu bergen und ggf. in die Seehundstation Friedrichskoog e.V. zu bringen.

Haben Sie weitere Fragen zu Seehunden und Seehundmanagement im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer? Viele Antworten finden Sie hier.

 

09.02.2014

Auswilderung von drei Seehunden


 

Am Sonntag, den 09.02.2014, konnten nach erfolgreicher Rehabilitation in der Seehundstation Friedrichskoog e.V. drei weitere junge Seehunde ausgewildert werden. Diese Tiere waren jedoch keine Heuler, sondern wurden im Winter geschwächt aufgefunden und von den zuständigen Seehundjäger an die Seehundstation übergeben.

Nach dem Abstillen im Sommer haben die Jungtiere ein Gewicht von 25-30 kg und müssen lernen, sich selbstständig zu ernähren. In dieser Zeit zehren sie von der Speckschicht, die durch das Säugen entstanden ist und können 20-30% ihres Körpergewichtes verlieren. Die Nahrung besteht zu Beginn aus Nordseegarnelen und kleinen bodenlebenden Fischen. Über die Nahrung gelangen auch Parasiten in den Körper.

Nahezu alle Lebewesen müssen sich mit Parasitismus auseinandersetzen. Parasiten haben eine oft unterschätzte, wichtige Funktion in unseren Ökosystemen. Somit sind  Parasiten auch bei Wildtieren wie Seehund, Schweinswal oder Kegelrobbe ein natürlicher Bestandteil des Lebens. Der Befall mit Parasiten kann unterschiedliche Ausmaße annehmen, und so sind auch die Auswirkungen auf den sogenannten Wirt verschieden groß. Mögliche Folgen eines erhöhten Parasitenbefalls können Auswirkungen auf Krankheitsanfälligkeit oder Wachstum, aber auch auf Fortpflanzung und Lebensdauer sein. Bei ungünstigen Bedingungen z.B. einem schlechten Ernährungszustand, kann Parasitenbefall stärkere Auswirkungen haben, als dies bei einem fitten Tier der Fall wäre.

Parasiten können bei Seehunden und Kegelrobben in vielen Organen vorkommen, u.a. Ohren, Herz, Magen-Darm-System oder auch in der Lunge. Lungenwürmer verursachen häufig weitere bakterielle Infektionen oder auch Lungenentzündungen. Besonders bei jungen Seehunden im ersten Lebensjahr, die geschwächt sind und die noch kein gut entwickeltes Immunsystem besitzen, sind von Parasiten verursachte Lungenentzündungen eine häufige Todesursache. An der schleswig-holsteinischen Nordseeküste leben derzeit 12.000 Seehunde, rund 3.600 Jungtiere wurden im vergangenen Jahr gezählt. Wie bei anderen Tieren stirbt etwa ein Drittel der Jungtiere im ersten Lebensjahr.

Gerade in den Wintermonaten nach heftigen Stürmen finden sich an den Küsten häufig stark geschwächte und kranke Jungtiere. Manchmal ist um Maul und Nase Blut zu sehen. Die Ursache kann in solchen Fällen eine von Parasiten verursachte Lungenentzündung sein.

Wenn Sie am Strand eine Robbe finden, beachten Sie bitte folgende Verhaltensregeln:

  • Bitte auf keinen Fall anfassen!
  • Um Störungen zu vermeiden, sollte ein Abstand von mehreren hundert Metern eingehalten werden (auf Helgoland: min. 30 m)
  • Hunde unbedingt anleinen und von der Robbe fernhalten!
  • Bitte umgehend die Seehundstation, den zuständigen Seehundjäger oder die Polizei benachrichtigen.

Bei einem Robbenfund entscheidet der zuständige speziell geschulte Seehundjäger über die weitere Vorgehensweise. Jeder Einzelfall wird vor Ort sorgfältig geprüft, damit keine junge Robbe unnötig in Gefangenschaft gerät. Die Seehundjäger werden von den ortsansässigen Naturschutzverbänden bei Ihrer Arbeit unterstützt. Es können z.B. flexible Ruhezonen für die Seehunde und Kegelrobben eingerichtet werden, damit sie sich ungestört ausruhen können. Die Mitarbeiter der Verbände informieren Strandspaziergänger  und helfen, Störungen der Robben zu vermeiden.

Haben Sie weitere Fragen zu Seehunden und Seehundmanagement im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer? Viele Antworten finden Sie hier.

 

30.03.2014

Thilo zu Besuch in Frankreich


 

Letzte Woche haben wir die Nachricht bekommen, dass Seehund „Thilo“ (Flossenmarke „975“ rot) sich derzeit an der französischen Küste aufhält. „Thilo“ wurde im Juni 2013 zur Aufzucht in die Seehundstation Friedrichskoog e.V. gebracht und Anfang September ausgewildert. Nun schwimmt, frisst und ruht er bereits seit Januar bei Gravelines nahe Calais. Eine Anwohnerin hat uns nun Bilder von „Thilo“ zugeschickt. Vielen Dank, Karine & LPA Calais, für die Fotos und Informationen über „Thilos“ Aufenthalt in Frankreich!

Wir freuen uns stets über Nachrichten und Fotos von unseren Seehunden und Kegelrobben. Wenn auch Sie ein Tier mit einer roten oder grünen Flossenmarke gesehen habe, schicken Sie uns Ihre Sichtungen bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Informationen über Robben mit andersfarbigen Flossenmarken leiten wir gern an unsere Kollegen von anderen Stationen weiter!

 

03.05.2014

Ein Koffer zum Gruseln und Lernen - Entdecken Sie mit uns den "WWF Artenschutzkoffer"


 

Die Seehundstation Friedrichskoog e.V. hat von der Umweltschutzorganisation WWF Deutschland einen „Artenschutzkoffer“ für ihre Bildungsarbeit erhalten. Der Koffer enthält eine Tasche und Schuhe aus Krokodil- und Schlangenleder, Felle und Häute, eingelegte Amphibien und Schmuck aus Elfenbein oder Koralle. Alle diese illegalen Fundstücke sind aus dem Gruselkabinett des verbotenen Handels mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Die Exponate wurden von den Zollbehörden beschlagnahmt und dem WWF für die Bildungsarbeit zur Verfügung gestellt. Anlässlich seines 50. Geburtstags macht der WWF die Koffer jetzt Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland zugänglich. Neben dem Artenschmuggel ergänzen Unterrichtsmaterialien zum Wolf als Beispiel für den Konflikt zwischen Mensch und Wildtieren sowie zur Heilkraft der Natur das Sortiment.

„Ob es gelingt den Artenschwund zu stoppen, wird auch davon abhängen, wie sich die Schüler von heute Morgen verhalten“, so Janne Sundermeyer, Biologin in der Seehundstation. „Um die Artenvielfalt der Welt zu erhalten, müssen wir Kinder und Jugendliche für den Wert der Natur und ihre Vielfalt begeistern. Der Artenschutzkoffer ist dafür bestens geeignet und wird uns bei diesem wichtigen Auftrag helfen. Wir danken dem WWF für dieses Geschenk und auch den Sponsoren, die dies durch ihre Spenden erst möglich gemacht haben.“

Bettina Münch-Epple, Leiterin Bildung beim WWF Deutschland, ergänzt, die Schüler sollten möglichst interaktiv an das Thema herangeführt werden: „Der Artenschutzkoffer macht als Instrument der Bildungsarbeit die Bedeutung der biologischen Vielfalt nicht nur deutlich, sondern auch anfassbar. Gleichzeitig vermittelt er, wie bedroht diese Vielfalt ist. Wir sind uns sicher, dass die Seehundstation mit dem Artenschutzkoffer einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung in der Region leisten wird und künftige Generationen für dieses wichtige Thema sensibilisiert.“

Der WWF-Artenschutzkoffer wird ab sofort in der Umweltbildungsarbeit der Seehundstation eingesetzt. An vier Aktionstagen wird der Koffer für alle Interessierten bei uns zugänglich sein und kleine und große Besucher können viel rund um das Thema Artenschutz und Artenvielfalt erfahren, mit uns gemeinsam den Kofferinhalt erforschen und spielerisch Wissenswertes über bedrohte Tier- und Pflanzenarten herausfinden.

Für Schulklassen oder andere Gruppen besteht die Möglichkeit, mit uns einen Projekttag zum Thema  Artenschutz durchzuführen.  Interessierte Schulen wenden sich bitte an unsere Mitarbeiterin Janne Sundermeyer.

 

06.06.2014

Sylter Seehundjäger bringt den ersten Heuler in die Seehundstation


 

Die Geburtenzeit der Seehunde in Schleswig-Holstein hat Ende Mai begonnen und die ersten Heuler wurden in die Seehundstation  Friedrichskoog  eingeliefert.  Am  Donnerstag,  dem  28.  Mai  wurde  der  Sylter  Seehundjäger  Claus Dethlefs nach Hörnum gerufen. Bei dem von Gästen gefundenen jungen Seehund handelte es sich um ein weibliches, wenige Tage altes Tier. Nach einer gründlichen Begutachtung des Gesundheitszustandes durch den speziell geschulten Seehundjäger wurde der Heuler an die Mitarbeiter der Seehundstation Friedrichskoog zur Aufzucht übergeben. 

Nach der Finderin wurde das kleine, 7,6 kg schwere Jungtier „Anja“ getauft und zunächst in der Quarantänestation versorgt. Nun hat sich der Gesundheitszustand soweit stabilisiert, dass sie aus der Quarantäne in den  Aufzuchtbereich umziehen kann. Am  Freitag, den 06.06.2014 wird sie der Öffentlichkeit vorgestellt und zieht zur 9 Uhr Fütterung um. Die Heuler-Fütterungen während der Öffnungszeiten der Seehundstation finden um 9:00 Uhr, 12:30 Uhr und 16:30 Uhr statt und können  von den Besuchern  der Station vom Seminarraum aus beobachtet werden. Mitarbeiter informieren die Gäste  dabei  über  die  Jungtiere,  die  Arbeit  der  Station  und  das  richtige  Verhalten  gegenüber Seehunden.  Die Hauptgeburtenzeit im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer hat gerade erst begonnen. Rücksichtsvolles Verhalten gegenüber den Tieren ist daher ausgesprochen wichtig.     

Der  Landesjagdverband  Schleswig-Holstein,  die  Nationalparkverwaltung  und  die  Seehundstation  Friedrichskoog bitten,  in  der  freien  Wildbahn  einen  großen  Abstand  zu  den  Meeressäugern  einzuhalten.  Beim  Fund  eines  allein liegenden Seehundes sollte folgendes beachtet werden:

1.  Seehunde nicht anfassen.

2.  Hunde fernhalten und weiten Abstand einhalten.

3.  Seehundjäger, Seehundstation oder Polizei benachrichtigen.

Bei  einem  Heulerfund  entscheidet  der  zuständige  Seehundjäger  vor  Ort  über  die  weitere  Vorgehensweise.  Jeder Einzelfall wird  sorgfältig  geprüft. Die Seehundstation Friedrichskoog ist gemäß internationalem Seehundabkommen die  einzig  berechtigte  Aufnahmestelle  für  Robben  in  Schleswig-Holstein.  Nur  die  vom  Land  Schleswig-Holstein bestellten Seehundjäger sind berechtigt, die Heuler zu bergen.

 

27.07.2014

Nachwuchs in der Seehundstation - Herzlich willkommen "Nori"


 

Am 11.6.2014 wurde Seehundmännchen „Nori“ geboren. Der stolzen Mama „Deern“ und „Nori" geht es sehr gut, „Nori" hat in den letzten Wochen ordentlich zugenommen und ist nun abgestillt. Bis er gelernt hat, eigenständig Fisch zu fangen, lebt "Nori" kurzzeitig in einem separaten Becken. Dort hat er die Möglichkeit, ohne Konkurrenz durch die anderen Dauerhaltungstiere das Fisch fressen zu lernen.

 

 

 

11.08.2014

"Felix" der Glückliche wurde ausgewildert


 

Nach einer nur rund sechswöchigen Aufzucht in der Seehundstation Friedrichskoog konnte „Felix“, der am 22.06. in Elpersbüttel gefunden und direkt vom zuständigen Seehundjäger an die Station übergeben wurde, mit einem Gewicht von 26 kg wieder in die Freiheit entlassen werden. Damit hat der von Heulerpaten „Felix“ benannte junge Seehund die knapp einen Monat vor ihm eingelieferten Seehunde überholt und konnte nach einem kurzen Aufenthalt in der Seehundstation zurück ins Wattenmeer gebracht werden. Mit ihm verliessen „Heike“, die nach der betreuenden Tierärztin Dr. Heike Poltrock benannt wurde, und „Otti“, ebenfalls ein Patenheuler, als erste Jungtiere der Saison die Station. Durch die erneut verbesserten Aufzuchtbedingungen in der Seehundstation konnte die Aufenthaltsdauer weiter verkürzt werden, so dass einige Heuler die Station nach weniger als zwei Monaten werden verlassen können.

Am Sonntag, den 10.08.2014, wurde um 11:00 Uhr mit dem Verladen der drei Jungtiere begonnen. Mit dem kleinen Boot von Axel Rohwedder ging es hinaus ins Wattenmeer, um die jungen Seehunde im Bereich des Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer über Bord zu setzten. Alle Jungtiere sind mit einer Flossenmarke sowie einem Transponder markiert und haben zur leichteren Wiedersichtung in den ersten Wochen nach der Auswilderung eine weiße Farbmarkierung auf dem Kopf, um sie von den anderen Jungtieren auf der Sandbank unterscheiden zu können. Insgesamt wurden im Sommer 2014 bisher 207 Tiere von den Seehundjägern zur Aufzucht an die Seehundstation Friedrichskoog übergeben – ein neuer Rekord, der bei der Bestandsentwicklung und der Geburtenrate der letzten Jahre zu erwarten war.

Die meisten der dieses Jahr geborenen Seehunde wurden in den letzten Tagen bereits von den Muttertieren entwöhnt. Die Hauptgeburtenzeit liegt Mitte Juni, die Tiere werden anschließen vier bis sechs Wochen gesäugt. Die letzten, im Juli geborenen jungen Seehunde, werden noch gesäugt. Daher gilt bei der Sichtung eines Jungtieres:

  • Bitte auf keinen Fall anfassen und umgehend den zuständigen Seehundjäger benachrichtigen.
  • Um Störungen der Seehunde zu vermeiden, sollte ein Abstand von mehreren hundert Metern zu den Wildtieren eingehalten werden.
  • Der Seehundjäger entscheidet vor Ort, ob das Tier der Hilfe bedarf und in die Seehundstation gebracht werden muss.

 

13.10.2014

Vermehrte Funde von toten Seehunden an der Schleswig-Holsteinischen Küste

In den letzten Wochen sind vermehrt tote Seehunde angespült worden. Die Ursachen konnten bisher nicht eindeutig geklärt werden. Zu Ihrem eigenen Schutz sollten Sie verendete oder lebende Tiere unter keinen Umständen anfassen!

Wenn Sie am Strand eine lebende oder tote Robbe finden, beachten Sie bitte folgende Verhaltensregeln:

  • Bitte auf keinen Fall anfassen! Ein gesundheitliches Risiko ist nicht auszuschließen!
  • Hunde unbedingt anleinen und von der Robbe fernhalten!
  • Um Störungen zu vermeiden, sollte ein Abstand von mehreren hundert Metern eingehalten werden (auf Helgoland: min. 30 m)
  • Bitte umgehend die Seehundstation, den zuständigen Seehundjäger oder die Polizei benachrichtigen.

Bei einem Robbenfund entscheidet der zuständige speziell geschulte Seehundjäger über die weitere Vorgehensweise. Jeder Einzelfall wird vor Ort sorgfältig geprüft, damit keine junge Robbe unnötig in Gefangenschaft gerät. Die Seehundjäger werden von den ortsansässigen Naturschutzverbänden bei Ihrer Arbeit unterstützt. Es können z.B. flexible Ruhezonen für die Seehunde und Kegelrobben eingerichtet werden, damit sie sich ungestört ausruhen können. Die Mitarbeiter der Verbände informieren Strandspaziergänger  und helfen, Störungen der Robben zu vermeiden.

In den Herbst- und Wintermonaten sind an den Küsten häufig stark geschwächte und kranke Jungtiere, aber auch ältere Robben zu finden. Ursächlich für den Tod der Meeressäuger können verschiedene Krankheiten sein. Einige dieser Krankheiten sind auch auf den Menschen oder Hunde übertragbar. Manchmal ist um das Maul und die Nase der Seehunde Blut zu sehen. Der Grund kann in solchen Fällen eine von Parasiten verursachte Lungenentzündung sein.

Nach dem Abstillen im Sommer haben die Jungtiere ein Gewicht von 25-30 kg und müssen lernen, sich selbstständig zu ernähren. In dieser Zeit zehren sie von der Speckschicht, die durch das Säugen entstanden ist und können 20-30% ihres Körpergewichtes verlieren. Die Nahrung besteht zu Beginn aus Nordseegarnelen und kleinen bodenlebenden Fischen. Über die Nahrung gelangen auch Parasiten in den Körper.

Nahezu alle Lebewesen müssen sich mit Parasitismus auseinandersetzen. Parasiten haben eine oft unterschätzte, wichtige Funktion in unseren Ökosystemen. Somit sind  Parasiten auch bei Wildtieren wie Seehund, Schweinswal oder Kegelrobbe ein natürlicher Bestandteil des Lebens. Der Befall mit Parasiten kann unterschiedliche Ausmaße annehmen, und so sind auch die Auswirkungen auf den sogenannten Wirt verschieden groß. Mögliche Folgen eines erhöhten Parasitenbefalls können Auswirkungen auf Krankheitsanfälligkeit oder Wachstum, aber auch auf Fortpflanzung und Lebensdauer sein. Bei ungünstigen Bedingungen z.B. einem schlechten Ernährungszustand, kann Parasitenbefall stärkere Auswirkungen haben, als dies bei einem fitten Tier der Fall wäre.

Parasiten können bei Seehunden und Kegelrobben in vielen Organen vorkommen, u.a. Ohren, Herz, Magen-Darm-System oder auch in der Lunge. Lungenwürmer verursachen häufig weitere bakterielle Infektionen oder auch Lungenentzündungen. Besonders bei jungen Seehunden im ersten Lebensjahr, die geschwächt sind und die noch kein gut entwickeltes Immunsystem besitzen, sind von Parasiten verursachte Lungenentzündungen eine häufige Todesursache. An der schleswig-holsteinischen Nordseeküste leben derzeit 12.000 Seehunde, rund 3.600 Jungtiere wurden im Jahr 2013 gezählt. Wie bei anderen Tieren stirbt etwa ein Drittel der Jungtiere im ersten Lebensjahr.

Haben Sie weitere Fragen zu Seehunden und Seehundmanagement im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer? Viele Antworten finden Sie hier.

 

20.10.2014

Influenza ist die Ursache - Vermehrte Funde von toten Seehunden an der Schleswig-Holsteinischen Küste

In den letzten Wochen sind vermehrt tote Seehunde angespült worden. Bei einem großen Teil der untersuchten Tiere konnte nun Influenza nachgewiesen werden. Weitere Informationen und Aktualisierungen finden Sie hier.

Zu Ihrem eigenen Schutz sollten Sie verendete oder lebende Tiere unter keinen Umständen anfassen!

Wenn Sie am Strand eine lebende oder tote Robbe finden, beachten Sie bitte folgende Verhaltensregeln:

  • Bitte auf keinen Fall anfassen! Ein gesundheitliches Risiko ist nicht auszuschließen!
  • Hunde unbedingt anleinen und von der Robbe fernhalten!
  • Um Störungen zu vermeiden, sollte ein Abstand von mehreren hundert Metern eingehalten werden (auf Helgoland: min. 30 m)
  • Bitte umgehend die Seehundstation, den zuständigen Seehundjäger oder die Polizei benachrichtigen.

Sie haben weitere Fragen? Anworten können Sie hier finden oder direkt an die Nationalparkverwaltung richten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

19.12.2014

Kegerobbenheuler in der Seehundstation

 

Auch in diesem Jahr wurde am Nikolaustag der erste Kegelrobben-Heuler der Saison gefunden.  Das Jungtier wurde auf Helgoland von Seehundjäger Michael Janßen zunächst beobachtet, wie es versuchte, bei einem fremden Muttertier zu säugen. Als kein zugehöriges Muttertier zurückkehrte, wurde das Jungtier in die Seehundstation zur Aufzucht gebracht und trägt den Namen „Nikolaus“. Nachdem sich der Gesundheitszustand des Tieres stabilisiert hat, ist die kleine Kegelrobbe aus der Quarantäne in den Aufzuchtbereich umgezogen.

Der gesamte Aufzuchtbereich ist vom Informationszentrum, über die Kameras und vom 17 m hohen Aussichtsturm von den Gästen der Seehundstation einsehbar. Die Fütterungen können von den Besuchern vom Seminarraum aus beobachtet werden. Mitarbeiter der Station informieren die Gäste dabei über die Jungtiere, die Arbeit der Station und das richtige Verhalten gegenüber Kegelrobben. Rücksichtsvolles Verhalten gegenüber den Tieren ist gerade jetzt in der Hauptgeburtenzeit  ausgesprochen wichtig.  

Wenn Sie am Strand eine junge Kegelrobbe finden, beachten Sie bitte folgende Verhaltensregeln:

  • Bitte auf keinen Fall anfassen!
  • Um Störungen der Jungtiere zu vermeiden, sollte ein Abstand von mehreren hundert Metern eingehalten werden (Mindestabstand auf Helgoland: 30 m)
  • Hunde unbedingt angeleinen
  • Bitte umgehend den zuständigen Seehundjäger, die Polizei , die Seehundstation oder die Naturschutzverbände (die Schutzstation Wattenmeer, den Öömrang Ferian oder den Verein Jordsand) benachrichtigen.

Bei einem Heulerfund entscheidet der zuständige speziell geschulte Seehundjäger vor Ort über die weitere Vorgehensweise. Sowohl auf Helgoland als auch auf Amrum und Föhr kümmern sich die ortsansässigen Naturschutzverbände  um die Kegelrobbenjungtiere und unterstützen die Seehundjäger bei Ihrer Arbeit. Es können z.B. flexible Ruhezonen für die Jungtiere eingerichtet werden und die Verbände informieren Strandspaziergänger  und helfen, Störungen der Jungtiere zu vermeiden.

Beim Fund eines Kegelrobbenjungtieres auf Föhr und Amrum können Sie sich direkt an den Seehundjäger bzw. die Naturschutzverbände wenden:

  • Helgoland      Seehundjäger siehe aktueller Aushang am Fähranleger

       04725 – 7787 (Verein Jordsand)

  • Amrum           04682-1635 (Öömrang Ferian i.f.)

       04682-2718 (Schutzstation Wattenmeer)

  • Föhr               04681-1313 (Schutzstation Wattenmeer)

Die Seehundstation Friedrichskoog ist gemäß internationalem Seehundabkommen die einzig berechtigte Aufnahmestelle für Heuler in Schleswig-Holstein. Nur die Seehundjäger sind berechtigt, die Heuler einzuliefern!

 

 

14.11.2013

Die Wurfsaison der Kegelrobben hat begonnen!

 

Die Kegelrobbe ist, neben dem Seehund, die zweite heimische Robbenart in Deutschland. Einst dominierte sie das gesamte Wattenmeer und war sogar weiter verbreitet als der Seehund. Doch Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Kegelrobbe hierzulande nahezu ausgerottet.

Erst Mitte des 20. Jh. wurden Sichtungen vor der niederländischen, deutschen und dänischen Küste wieder häufiger und heute haben die Tiere das Wattenmeer zurückerobert. Mittlerweile haben sich in Deutschland drei Kolonien gebildet: die erste etablierte sich in den 1960er auf den Knobsänden westlich von Amrum. Seit den 90er Jahren hat sich die Helgoländer Düne als ein weiterer wichtiger Rast- und Wurfplatz außerhalb des Wattenmeeres entwickelt. Eine dritte kleinere Kolonie, in der auch Jungtiere geboren und aufgezogen werden, befindet sich bei den Inseln Borkum, Juist und Norderney. Obwohl sich die Situation der Kegelrobben im Wattenmeer stetig verbessert, gelten die Tiere hier nach wie vor als selten und gefährdet. Heute leben im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ungefähr 70 Kegelrobben und um Helgoland etwa 550 Tiere. In der Geburtensaison 2012/2013 wurden in Schleswig-Holstein ~169 Jungtiere geboren.

Kegelrobben gebären ihre Jungtiere im Winter. In Schleswig-Holstein werden die Tiere von November bis Ende Januar mit einem Gewicht von 10 bis 15 kg geboren. Die Jungtiere kommen in einem cremeweißen, langen Embryonalfell (Lanugo) auf die Welt, das sie vor der winterlichen Kälte schützt. Obwohl Kegelrobben direkt nach der Geburt schwimmen können, meiden sie in den ersten Lebenswochen das Wasser, da sich das Embryonalfell im Wasser vollsaugen würde und damit keinen ausreichenden, dauerhaften Kälteschutz gewährleisten könnte. Ungestörte und hochwasserfreie Ruheplätze sind für die Tiere somit überlebensnotwendig. Sie bleiben bis zu fünf Wochen nach der Geburt an Land und liegen am Strand oder in den Dünen. Die Mütter lassen ihre Jungen während der Säugezeit auch über Stunden allein an Land zurück, um auf Nahrungssuche zu gehen. Wenn ein Kegelrobbenjungtier allein am Strand beobachtet wird, so bedeutet dies daher nicht, dass es verlassen worden ist. Die Muttertiere kehren regelmäßig zu ihren Jungen zurück, um sie zu säugen. Häufig geschieht dies während der Dämmerung oder auch nachts.

Wenn Sie am Strand eine junge Kegelrobbe finden, beachten Sie bitte folgende Verhaltensregeln:

  • Bitte auf keinen Fall anfassen!
  • Um Störungen der Jungtiere zu vermeiden, sollte ein Abstand von mehreren hundert Metern eingehalten werden (Mindestabstand auf Helgoland: 30 m)
  • Hunde unbedingt angeleinen
  • Bitte umgehend den zuständigen Seehundjäger, die Polizei , die Seehundstation oder die Naturschutzverbände (die Schutzstation Wattenmeer, den Öömrang Ferian oder den Verein Jordsand) benachrichtigen.

Bei einem Heulerfund entscheidet der zuständige speziell geschulte Seehundjäger vor Ort über die weitere Vorgehensweise. Sowohl auf Helgoland als auch auf Amrum und Föhr kümmern sich die ortsansässigen Naturschutzverbände  um die Kegelrobbenjungtiere und unterstützen die Seehundjäger bei Ihrer Arbeit. Es können z.B. flexible Ruhezonen für die Jungtiere eingerichtet werden und die Verbände informieren Strandspaziergänger  und helfen, Störungen der Jungtiere zu vermeiden.

Beim Fund eines Kegelrobbenjungtieres auf Föhr und Amrum können Sie sich direkt an den Seehundjäger bzw. die Naturschutzverbände wenden:

  • Helgoland      Seehundjäger siehe aktueller Aushang am Fähranleger

       04725 – 7787 (Verein Jordsand)

  • Amrum           04682-1635 (Öömrang Ferian i.f.)

       04682-2718 (Schutzstation Wattenmeer)

  • Föhr               04681-1313 (Schutzstation Wattenmeer)

Die Seehundstation Friedrichskoog ist gemäß internationalem Seehundabkommen die einzig berechtigte Aufnahmestelle für Heuler in Schleswig-Holstein. Nur die Seehundjäger sind berechtigt, die Heuler einzuliefern!

 

 

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23.12. Kurz vorgestellt: Kegelrobben
Beginn: 13:00 Uhr

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13.01. Kurz vorgestellt: Robben der Welt
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20.01. Kurz vorgestellt: Kegelrobben
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06.12.2018

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Ihr möchtet praktische Erfahrungen in der Umweltbildung sammeln und dafür einige Monate den Hörsaal... Weiter ...

12.12.2018

Junge Robben in der Seehundstation:

17


Der gesamte Aufzuchtbereich ist für Besucher nicht zugänglich. Videokameras ermöglichen Ihnen aber eine störungsfreie Beobachtung der... Weiter ...

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