Seehundstation Friedrichskoog 

Mareike im Eis3

11.08.2014

"Felix" der Glückliche wurde ausgewildert


 

Nach einer nur rund sechswöchigen Aufzucht in der Seehundstation Friedrichskoog konnte „Felix“, der am 22.06. in Elpersbüttel gefunden und direkt vom zuständigen Seehundjäger an die Station übergeben wurde, mit einem Gewicht von 26 kg wieder in die Freiheit entlassen werden. Damit hat der von Heulerpaten „Felix“ benannte junge Seehund die knapp einen Monat vor ihm eingelieferten Seehunde überholt und konnte nach einem kurzen Aufenthalt in der Seehundstation zurück ins Wattenmeer gebracht werden. Mit ihm verliessen „Heike“, die nach der betreuenden Tierärztin Dr. Heike Poltrock benannt wurde, und „Otti“, ebenfalls ein Patenheuler, als erste Jungtiere der Saison die Station. Durch die erneut verbesserten Aufzuchtbedingungen in der Seehundstation konnte die Aufenthaltsdauer weiter verkürzt werden, so dass einige Heuler die Station nach weniger als zwei Monaten werden verlassen können.

Am Sonntag, den 10.08.2014, wurde um 11:00 Uhr mit dem Verladen der drei Jungtiere begonnen. Mit dem kleinen Boot von Axel Rohwedder ging es hinaus ins Wattenmeer, um die jungen Seehunde im Bereich des Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer über Bord zu setzten. Alle Jungtiere sind mit einer Flossenmarke sowie einem Transponder markiert und haben zur leichteren Wiedersichtung in den ersten Wochen nach der Auswilderung eine weiße Farbmarkierung auf dem Kopf, um sie von den anderen Jungtieren auf der Sandbank unterscheiden zu können. Insgesamt wurden im Sommer 2014 bisher 207 Tiere von den Seehundjägern zur Aufzucht an die Seehundstation Friedrichskoog übergeben – ein neuer Rekord, der bei der Bestandsentwicklung und der Geburtenrate der letzten Jahre zu erwarten war.

Die meisten der dieses Jahr geborenen Seehunde wurden in den letzten Tagen bereits von den Muttertieren entwöhnt. Die Hauptgeburtenzeit liegt Mitte Juni, die Tiere werden anschließen vier bis sechs Wochen gesäugt. Die letzten, im Juli geborenen jungen Seehunde, werden noch gesäugt. Daher gilt bei der Sichtung eines Jungtieres:

  • Bitte auf keinen Fall anfassen und umgehend den zuständigen Seehundjäger benachrichtigen.
  • Um Störungen der Seehunde zu vermeiden, sollte ein Abstand von mehreren hundert Metern zu den Wildtieren eingehalten werden.
  • Der Seehundjäger entscheidet vor Ort, ob das Tier der Hilfe bedarf und in die Seehundstation gebracht werden muss.

 

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