Seehundstation Friedrichskoog 

Mareike im Eis3

13.09.2015

"Seefeuer" - Eine besondere Veranstaltung am 16.10.2015

 

16.10. Lesung: „Seefeuer“  
Die Autorin Elisabeth Herrmann liest aus ihrem Jugendroman „Seefeuer“. Einer der Handlungsorte ist die Seehundstation Friedrichskoog…

Beginn: 15:00 Uhr

 

Über das Buch:

"Marie Vosskamp kann nicht fassen, welchen Freund sich ihre Mutter nach dem Tod ihres Vaters zugelegt hat! Kein Stück traut sie Magnus, der in Windeseile das Kommando über das Vosskamp´sche Familienunternehmen übernimmt - und ihre Mutter auch noch heiraten will! Marie haut ab, um endlich ihre Träume zu verwirklichen, nach Friedrichskoog an die Nordsee, wo sie mit einem begehrten Praktikum ihrem Wunsch, Meeresbiologin zu werden, ein bisschen näher kommt. Dort lernt sie auch den attraktiven Vince kennen, der sich als Schatzsucher für das alte Schiffswrack der Trinity interessiert, das vor der Küste aufgetaucht ist. Mit der Trinity, die in den 50er Jahren in einem schrecklichen Unglück gesunken ist, heben sich dunkle Geheimnisse, die viel mehr mit Marie zu tun haben, als sie sich je hätte vorstellen können. Geheimnisse, die manche lüften und andere um jeden Preis verbergen wollen ..."

Über die Autorin:

Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Nach diversen beruflichen Stationen holte sie auf dem Frankfurter Abendgymnasium das Abitur nach und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau mit Jan Josef Liefers, "Zeugin der Toten" mit Anna Loos in der Hauptrolle (alle ZDF). Für dieses Buch erhielt Elisabeth Herrmann den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis. „Das Dorf der Mörder“ mit der kroatischen Polizistin Sanela Beara stand monatelang auf der Bestsellerliste – „Der Schneegänger“ ist der zweite Fall für ihre eigenwillige Heldin. Elisabeth Herrmann lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

 

Pressestimmen:

"Ein gelungene Mischung aus Thriller und Romanze." Westfälische Nachrichten

"ein Pageturner" Börsenblatt

"Spannend bis zur letzten Seite" Segel Journal

"temporeich geschrieben und fesselt bis zur letzten Seite" Cellesche Zeitung

"Packend und tiefgreifend wie das Meer." Quo vadis

„Seefeuer ist Elisabeth Herrmanns dritter Thriller für junge Leser, der mich wie “Lilienblut”, restlos überzeugt hat. Bloggerstimme

"Ein atmosphärisch dichter Krimi" Christina Ulm / STUBE

"Insgesamt bleibt dieser Roman als temporeicher, emotional packender Thriller in Erinnerung, mit faszinierenden und zum Teil ungewöhnlichen Schauplätzen" titel-kulturmagazin.net

 

04.08.2015

30 Jahre Seehundstation Friedrichskoog

 

Ein Grund zum Feiern! Am 05. August wird das 30-jährige Bestehen mit dem großen Seehund-Sommerfest gefeiert. An diesem Tag warten besondere Aktionen wie Kinderschminken, Puppentheater, Tombola, Führungen für Kinder und Erwachsene und vieles mehr auf Sie! Kinder haben am Stationsgeburtstag freien Eintritt und die Erwachsenen zahlen den Kinderpreis - Egal ob Groß oder Klein: Für jeden ist etwas dabei!
Wir freuen uns auf viele Gäste, um diesen besonderen Tag mit uns zu feiern!

Impressionen aus den letzten Jahren

        

11.07.2015

Drei auf einen Streich - erste Heulerauswilderung im Jubiläumsjahr

 

Nach einer nur knapp sechswöchigen Aufzucht in der Seehundstation Friedrichskoog kann der erste Heuler der Saison „Thies“, der am 27.05. in St. Peter-Ording gefunden und vom zuständigen Seehundjäger an die Station übergeben wurde, mit einem Gewicht von 27 kg wieder in die Freiheit entlassen werden. Der junge Seehund wurde im Jubiläumsjahr nach Thies Peter Claußen, dem langjährigen Vorsitzenden der Seehundstation benannt. Nachdem der Heuler zunächst in der Quarantänestation ein wenig Sorgen machte, entwickelte er sich im Aufzuchtbereich in der Kleingruppe sehr gut und lernte schnell selbstständig zu fressen, so dass er in das Auswilderungsbecken umziehen konnte. Nach einem rekordverdächtig kurzen Aufenthalt in der Seehundstation darf er nun zurück ins Wattenmeer gebracht werden.

Mit ihm verlassen „Benny“, ein zweijähriger Seehund, der in Hamburg am Elbstrand gefunden wurde und „Holger“, eine junge Kegelrobbe des Winters 2014/15, der in einer spektakulären Rettungsaktion von drei Seehundjägern aus einer Schützenkammer der Schleuse Brunsbüttel geborgen wurde, die Station.

Am 10.07.2015 wurden die drei in Transportkisten verladen. Mit dem kleinen Boot von Axel Rohwedder ging es hinaus ins Wattenmeer, um die Robben im Bereich des Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer über Bord zu setzen.

Insgesamt wurden im Sommer 2015 bisher 146 Heuler von den Seehundjägern zur Aufzucht an die Seehundstation Friedrichskoog übergeben. Auch wenn die Hauptgeburtenzeit vorüber ist, werden noch täglich Seehunde auf den Sandbänken geboren. Auch in den vergangenen Tagen wurden entsprechend wenige Tage alte Heuler eingeliefert. Diese in den letzten Wochen geborenen Jungtiere werden noch gesäugt. Daher gilt bei der Sichtung eines Jungtieres:

Bitte auf keinen Fall anfassen und umgehend den zuständigen Seehundjäger benachrichtigen.

Um Störungen der Seehunde zu vermeiden, sollte ein Abstand von mehreren hundert Metern zu den Wildtieren eingehalten werden. Rücksichtsvolles Verhalten gegenüber den Tieren ist ausgesprochen wichtig

Der Seehundjäger entscheidet vor Ort, ob das Tier der Hilfe bedarf und in die Seehundstation gebracht werden muss. Die Seehundstation Friedrichskoog ist gemäß internationalem Seehundabkommen die einzig berechtigte Aufnahmestelle für Robben in Schleswig-Holstein. Nur die vom Land Schleswig-Holstein bestellten Seehundjäger sind berechtigt, die Heuler zu bergen.

Am 05.08. feiert die Seehundstation ihren 30. Geburtstag mit dem Seehund-Sommerfest. Im Jubiläumsjahr gibt es viele Sonderveranstaltungen! Den aktuellen Veranstaltungskalender und die Fütterungszeiten der Heuler sowie der Dauerhaltungstiere finden Sie unter www.seehundstation-friedrichskoog.de.

 

04.06.2015

Erste Heuler in der Seehundstation

 

Die Geburtenzeit der Seehunde in Schleswig-Holstein hat begonnen und die ersten Heuler wurden in die Seehundstation Friedrichskoog eingeliefert. Am 27. Mai wurde der Seehundjäger Karl-Heinz Hildebrandt nach St. Peter-Ording gerufen. Bei dem jungen Seehund handelte es sich um ein wenige Tage altes Tier. Nach einer gründlichen Begutachtung des Gesundheitszustandes durch den speziell geschulten Seehundjäger wurde der Heuler an die Mitarbeiter der Seehundstation Friedrichskoog zur Aufzucht übergeben.

Zum 30. Geburtstag der Seehundstation Friedrichskoog wurde der „Jubiläumsheuler“ nach dem langjährigen Vorsitzenden Thies Peter Claußen „Thies“ getauft. Er brachte 11,6 kg auf die Waage, machte aber in den ersten Tagen in der Quarantäne Sorgen, da er sehr geschwächt war. Nun hat sich der Gesundheitszustand soweit stabilisiert, dass er zusammen mit den kurz nach ihm eingelieferten Heulern „Bibo“, „Lio“ und „Lillifee“ aus der Quarantäne in den  Aufzuchtbereich umziehen kann. Am  Donnerstag, den 04.06.2015, werden sie der Öffentlichkeit vorgestellt und ziehen zur 9 Uhr Fütterung um.

Die Heuler-Fütterungen während der Öffnungszeiten der Seehundstation finden um 9:00h, 12:30h und 16:30h statt und können  von den Besuchern  der Station vom Seminarraum aus beobachtet werden. Mitarbeiter informieren die Gäste dabei über die Jungtiere, die Arbeit der Station und das richtige Verhalten gegenüber Seehunden im Wattenmeer. Die Hauptgeburtenzeit im Nationalpark hat gerade erst begonnen. Rücksichtsvolles Verhalten gegenüber den Tieren ist daher ausgesprochen wichtig.  

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein, die Nationalparkverwaltung und die Seehundstation Friedrichskoog bitten, in der freien Wildbahn einen großen Abstand zu den Meeressäugern einzuhalten. Beim Fund eines allein liegenden Seehundes sollte folgendes beachtet werden:

  • Seehunde nicht anfassen.
  • Hunde fernhalten und weiten Abstand einhalten.
  • Seehundjäger, Seehundstation oder Polizei benachrichtigen.

Bei einem Heulerfund entscheidet der zuständige, speziell geschulte Seehundjäger vor Ort über die weitere Vorgehensweise. Jeder Einzelfall wird sorgfältig geprüft. Die Seehundstation Friedrichskoog ist gemäß internationalem Seehundabkommen die einzig berechtigte Aufnahmestelle für Robben in Schleswig-Holstein. Nur die vom Land Schleswig-Holstein bestellten Seehundjäger sind berechtigt, die Heuler zu bergen.

 

 

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