Seehundstation Friedrichskoog 

Mareike im Eis3

13.02.2020

Bye bye Bake

Vielen Dank für 19 Jahre tolle Aussicht!

Die Trischenbake wurde erfolgreich an die Gemeinde Friedrichskoog verschenkt. Die Kosten vom Abbau und Transport wurden von der Bürgerstiftung Friedrichskoog getragen.

 

 

 

 

31.01.2020

Erste Kegelrobben ausgewildert - Ole und Stephan zurück im Wattenmeer

Ole war der erste Kegelrobbenheuler der Saison 2019/2020 und wurde bereits am 11.10.2019 mit einem Gewicht von nur 10,1 kg auf der Helgoländer Düne gefunden und vom zuständigen Seehundjäger Michael Janßen an die Seehundstation Friedrichskoog zur Aufzucht übergeben. Stephan folgte am 27.11.2019 und wog 11,5 kg bei der Ankunft in der Station. Beide haben sich während der Aufzucht sehr gut entwickelt. Ole brachte zur Auswilderung 41,3 kg und Stephan stolze 44,3 kg auf die Waage. Beide konnten am 30.01.2020 ausgewildert werden.

Insgesamt wurden in der Wurfsaison 2019/20 bisher 17 junge Kegelrobben zur Aufzucht oder Rehabilitation in die Seehundstation Friedrichskoog aufgenommen. Auch wenn die Hauptgeburtenzeit zu Ende ist, werden abgestillte junge Kegelrobben, die nun selbständig unterwegs sind, gemeldet. Bei der Sichtung einer jungen Robbe bitte beachten:

  • Bitte auf keinen Fall anfassen und umgehend den zuständigen Seehundjäger benachrichtigen.
  • Um Störungen der Robbe zu vermeiden, sollte ein größtmöglicher Abstand zu den Wildtieren eingehalten werden. Rücksichtsvolles Verhalten gegenüber den Tieren ist ausgesprochen wichtig
  • Der Seehundjäger entscheidet vor Ort, ob das Tier der Hilfe benötigt und in die Seehundstation gebracht werden muss.

Die Seehundstation Friedrichskoog ist gemäß internationalem Seehundabkommen die einzig berechtigte Aufnahmestelle für Robben in Schleswig-Holstein.

 

 

 

 

29.01.2020

Tschüss, Infozentrum Seehund Part II

Nicht nur die Ausstellung aus dem „Infozentrum Seehund“ wurde demontiert, sondern auch das Gebäude sowie der Shop werden derzeit abgebrochen, um Platz für Neues zu schaffen. Die Arbeiten gehen in großen Schritten voran und wo bis vor kurzem noch unsere Ausstellung war ist jetzt …. seht es euch selber an.

Der Aufzuchts- und Rehabilitationsbereich ist von den Bautätigkeiten nicht betroffen und die Tierversorgung nicht beeinträchtigt. Wenn Sie eine Robbenmeldung übermitteln möchten, ist dies weiterhin möglich.

 

 

 

21.01.2020

Tschüss, Infozentrum Seehund

Um Platz für den Neubau zu schaffen, muss Altes weichen. So auch das Haus, in dem unser „Infozentrum Seehund“ bisher untergebracht gewesen ist. Die Ausstellung hat uns viele Jahre begleitet und begeisterte unzählige Gäste. In den letzten Wochen wurde nun viel gearbeitet und geschraubt. Einige Ausstellungseinheiten und Exponate wurden eingelagert und sollen nach dem Umbau einen neuen Platz erhalten. Danke an alle fleißigen Helfer!

Der Aufzuchts- und Rehabilitationsbereich ist von den Bautätigkeiten nicht betroffen und die Tierversorgung nicht beeinträchtigt. Wenn Sie eine Robbenmeldung übermitteln möchten, ist dies weiterhin möglich.

 

 

 

14.01.2020

Was fliegt denn da?

Seit dem 06.01.2020 ist der Gästebereich der Seehundstation für einige Monate geschlossen. Die Vorbereitungen für den Abriss laufen auf Hochtouren. Letzte Woche ist nun „Kurt“, unser begehbarer Seehund, umgezogen. Während des Umbaus wird „Kurt“ auf „Kur“ gehen, damit er auch künftig große und kleine Gäste begeistern kann.

Der Aufzuchts- und Rehabilitationsbereich ist von den Bautätigkeiten nicht betroffen und die Tierversorgung nicht beeinträchtigt. Wenn Sie eine Robbenmeldung übermitteln möchten, ist dies weiterhin möglich.

 

 

 

20.01.2020

Trischenbake kurzfristig zu verschenken

Die bis zur Spitze 22 m hohe Trischenbake stand 46 Jahre als Seezeichen auf der Insel Trischen, seit 2001 diente sie als Aussichtsturm in unserer Station. Nun sucht sie ein neues Zuhause.

Der Abbau sowie der Umzug müssen dabei auf eigene Kosten geschehen. Für den Abbau können wir gerne einen Kontakt zur Fachfirma herstellen.

Bei Interesse oder weiteren Fragen meldet euch doch gerne telefonisch zwischen 8 und 16 Uhr unter 04854/1372 oder per Mail unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

 

 

 

25.07.2019

So schnell wie nie! - Erste Heuler-Auswilderung

Heute Mittag wurden die ersten 8 Jungtiere der bisher 197 aufgenommenen Seehund-Heuler wieder im Wattenmeer frei gelassen. Von Der Seehundstation ging es nach Büsum um mit dem LKN Schiff "Trischen" auf die Nordsee.

Dabei stellte die junge Seehunddame "Marijke" einen neuen Rekord auf. Bereits nach 33 Tagen in der Aufzuchtstation vermehrte sie ihr Gewicht von 14,8 kg auf 26,1 kg und schwimmt nun wieder in der Nordsee. So schnell war bisher kein anderes Tier!

Mit ihr wurden sieben weitere ehemalige Heuler in die Freiheit entlassen. "Lara", "Spezi", "Kurti", "Charly", "Lieschen", "Sumo" und "Spätzle" haben alle ein gutes Speckpolster, von dem sie in den ersten Wochen im Wattenmeer zehren können.

Auch wenn sich die Hauptgeburtenzeit dem Ende zuneigt, werden noch Seehunde auf den Sandbänken geboren. Diese in den letzten Tagen und Wochen geborenen Jungtiere werden noch gesäugt, andere Tiere sind bereits abgestillt und nun selbständig unterwegs. Daher gilt bei der Sichtung einer jungen Robbe:

- Bitte auf keinen Fall anfassen und umgehend den zuständigen Seehundjäger benachrichtigen.
- Um Störungen der Seehunde zu vermeiden, sollte ein größtmöglicher Abstand zu den Wildtieren eingehalten werden. Rücksichtsvolles Verhalten gegenüber den Tieren ist ausgesprochen wichtig
- Der Seehundjäger entscheidet vor Ort, ob das Tier der Hilfe benötigt und in die Seehundstation gebracht werden muss.

Die Seehundstation Friedrichskoog ist gemäß internationalem Seehundabkommen die einzig berechtigte Aufnahmestelle für Robben in Schleswig-Holstein. Nur die vom Land Schleswig-Holstein bestellten Seehundjäger sind berechtigt, die Robben zu bergen.

 

08.06.2019

Erste Heuler in der Seehundstation

Am 14. Mai wurde „Pepe“, damals noch im langen weißen Embryonalfell, auf Hallig Hooge geborgen. Mittlerweile wiegt er 7,7 kg und frisst bereits kleine Fische.

Heute ist er zur 11-Uhr-Fütterung aus der Quarantäne in den Aufzuchtbereich umgezogen. Er wird sich das Aufzuchtbecken mit „Schnuffy“ von Hallig Langeness, „Moritz“ aus der Meldorfer Bucht, “Lara“ aus Büsum und „Klabauter“ von Amrum teilen.

Die jungen Robben sind für die Besucher aus dem Informationszentrum Seehund, vom Aussichtsturm und über eine Kamera zu sehen. Während der Fütterungen, derzeit um 11:00 und 15:30 Uhr, informieren unsere Mitarbeiter über die beiden heimischen Robbenarten, die Arbeit der Station und das richtige Verhalten gegenüber Seehunden und Kegelrobben im Wattenmeer.

„Heuler“ werden die Jungtiere genannt, die während der Säugezeit von ihrer Mutter getrennt wurden. Nach einer Trennung, zum Beispiel während der Nahrungssuche der Mutter oder durch eine vom Menschen verursachte Störung, können sich Mutter und Jungtier wieder finden. Das Heulen dient dann der Kontaktaufnahme und Wiedererkennung.

Ein respektvoller Umgang und rücksichtsvolles Verhalten beim Fund eines Seehundes ist gerade jetzt in der Hauptgeburtenzeit ausgesprochen wichtig. Wenn Ihr eine Robbe findet, beachtet bitte folgende Verhaltensregeln:
1. Seehunde nicht anfassen. 
2. Hunde fernhalten und weiten Abstand einhalten.
3. Seehundjäger, Seehundstation oder Polizei benachrichtigen.

 

 

 

 

 

 

11.05.2019

Geburtenzeit der Seehunde hat begonnen

   Foto: junger Seehund am Deich im Jahr 2016

Die Geburtenzeit der Seehunde hat begonnen – auf Helgoland wurden bereits die ersten Geburten beobachtet. Die Hauptgeburtenzeit ist von Ende Mai bis Anfang Juli. Ein rücksichtsvolles Verhalten gegenüber den Tieren ist jetzt ausgesprochen wichtig. Störungen durch den Menschen können eine Ursache für die Trennung von Mutter und Jungtier sein.

Nur dauerhaft von der Mutter getrennte junge Seehunde in den ersten Lebenswochen werden als Heuler bezeichnet. Das Heulen ist ein normaler Kontaktlaut des Jungtieres, mit dem es seine Mutter ruft, kein Klagen.

Bitte halten Sie in der freien Wildbahn einen großen Abstand zu den Meeressäugern. Beim Fund eines allein liegenden Seehundes sollte folgendes beachtet werden:

• bitte nicht anfassen,
• Hunde fernhalten,
• weiten Abstand von mehreren hundert Metern einhalten,
• Seehundjäger, Seehundstation oder Polizei benachrichtigen

Bei einem Heulerfund entscheidet der zuständige speziell geschulte Seehundjäger vor Ort über die weitere Vorgehensweise. Jeder Einzelfall wird sorgfältig geprüft. Die Seehundstation Friedrichskoog ist gemäß internationalem Seehundabkommen die einzig berechtigte Aufnahmestelle für Robben in Schleswig-Holstein. Nur die staatlich bestellten Seehundjäger sind berechtigt, die Heuler zu bergen.

Es befinden sich noch keine Heuler im Aufzuchtbereich der Seehundstation Friedrichskoog. Allerdings sind einige junge Kegelrobben und Seehunde noch zur Rehabilitation im Aufzuchtbereich. Die Fütterungen finden weiterhin täglich um 12:00 und 16:0 Uhr statt.

 

 

 

 

 

 

07.05.2019

Aktuelle Bauarbeiten in der Seehundstation

Auf Grund von Bautätigkeiten vom 07.05.-10.05.2019 befinden sich die Dauerhaltungstiere gemeinsam im vorderen Dauerhaltungsbecken.

 

 

 

 

 

 

30.04.2019

Snorre freut sich auf Besuch!

Auch an Feiertagen wie dem 1. Mai, Himmelfahrt oder Pfingsten hat die Seehundstation täglich von 10:00 -18:00 Uhr geöffnet. 

Es gibt viel zu erleben! Zahlreiche Veranstaltungen in den kommenden Wochen, die Fütterungen der Dauerhaltungstiere und Jungtiere sowie ein Besuch bei Snorre & Co. am Unterwasserfenster - für jeden ist etwas dabei!

 

 

 

 

 

 

20.11.2018

Kegelrobbe "Elvis" im Aufzuchtbereich

 

Bereits am 28.10.2018 wurde die Kegelrobbe „Elvis“ – eine Frühgeburt -  auf Helgoland geboren. Der Verein Jordsand und der Helgoländer Seehundjäger Michael Janßen beobachteten ihn über einige Zeit. Nachdem die Mutter nicht zurückkehrte, wurde er am 29.10.2018 in die Seehundstation Friedrichskoog eingeliefert. Nachdem sich der Gesundheitszustand des Tieres stabilisiert hat, ist die kleine Kegelrobbe am 20.11. aus der Quarantäne in den Aufzuchtbereich umgezogen. Mittlerweile lernt er bereits, ganze Fische im Wasser zu fressen.

Kegelrobben gebären ihre Jungtiere im Winter. In Schleswig-Holstein werden die Tiere von November bis Ende Januar mit einem Gewicht von 10 bis 15 kg geboren. Die Jungtiere kommen in einem cremeweißen, langen Embryonalfell (Lanugo) auf die Welt, das sie vor der winterlichen Kälte schützt. Obwohl Kegelrobben direkt nach der Geburt schwimmen können, meiden sie in den ersten Lebenswochen das Wasser, da sich das Embryonalfell im Wasser vollsaugen würde und damit keinen ausreichenden, dauerhaften Kälteschutz gewährleisten könnte. Ungestörte und hochwasserfreie Ruheplätze sind für die Tiere somit überlebensnotwendig. Sie bleiben bis zu fünf Wochen nach der Geburt an Land und liegen am Strand oder in den Dünen. Die Mütter lassen ihre Jungen während der Säugezeit auch über Stunden allein an Land zurück, um auf Nahrungssuche zu gehen. Wenn ein Kegelrobbenjungtier allein am Strand beobachtet wird, so bedeutet dies daher nicht, dass es verlassen worden ist. Die Muttertiere kehren regelmäßig zu ihren Jungen zurück, um sie zu säugen. Häufig geschieht dies während der Dämmerung oder auch nachts.

Der gesamte Aufzuchtbereich ist vom Informationszentrum, über die Kameras und vom 17 m hohen Aussichtsturm von den Gästen der Seehundstation einsehbar. Die Fütterungen können von den Besuchern vom Seminarraum aus beobachtet werden. Mitarbeiter der Station informieren die Gäste dabei über die Jungtiere, die Arbeit der Station und das richtige Verhalten gegenüber Kegelrobben. Rücksichtsvolles Verhalten gegenüber den Tieren ist gerade jetzt in der Hauptgeburtenzeit  ausgesprochen wichtig.  

Wenn Sie am Strand eine junge Kegelrobbe finden, beachten Sie bitte folgende Verhaltensregeln:

  • Bitte auf keinen Fall anfassen!
  • Um Störungen der Jungtiere zu vermeiden, sollte ein Abstand von mehreren hundert Metern eingehalten werden (Mindestabstand auf Helgoland: 30 m)
  • Hunde unbedingt angeleinen
  • Bitte umgehend den zuständigen Seehundjäger, die Polizei , die Seehundstation oder die Naturschutzverbände (die Schutzstation Wattenmeer, den Öömrang Ferian oder den Verein Jordsand) benachrichtigen.

Bei einem Heulerfund entscheidet der zuständige speziell geschulte Seehundjäger vor Ort über die weitere Vorgehensweise. Sowohl auf Helgoland als auch auf Amrum und Föhr kümmern sich die ortsansässigen Naturschutzverbände  um die Kegelrobbenjungtiere und unterstützen die Seehundjäger bei Ihrer Arbeit. Es können z.B. flexible Ruhezonen für die Jungtiere eingerichtet werden und die Verbände informieren Strandspaziergänger  und helfen, Störungen der Jungtiere zu vermeiden.

 

 

 

 

18.10.2018

Spendenübergabe aus der Aktion "Lachen für Heuler"

 

Die Seehunde sagen "Danke" für eine 500€-Spende von EDEKA Frauen - Lebensmittel in Bestform. Herr Dithmer von Edeka Frauen überreichte uns in der vergangenen Woche den Scheck über diesen tollen Betrag.
1 Euro Spende gab es für jedes Lach-Foto aus der großen "Lachen-für-Heuler" Aktion in verschiedenen Märkten in Dithmarschen und Steinburg. An vereinzelten Terminen war auch die Seehundstation mit einem Informationsstand dabei.

Wir danken EDEKA Frauen & allen Teilnehmer, die mit ihrem Lachen diese Spendenaktion ermöglicht haben.

 

 

 

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05.12.2020

Eine traurige Nachricht zum Ende des Jahres

Am 24. November 2020 verstarb unsere Seehund-„Oma“ Deern, die seit Gründung der Seehundstation Friedrichskoog hier lebte, im stolzen... Weiter ...

21.11.2020

Junge Robben in der Seehundstation:

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